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Was Partmira bewusst bei Ihnen lässt: Preis, Bestand und ERP

Partmira sorgt für die vollständige Anfrage mit richtiger Teilenummer. Preis, Bestand, Buchung und Freigabe bleiben bei Ihnen.

Autor: 8 Min. Lesezeit

In der ersten Besprechung kommt die Frage meist von der Seite, die einen Shop vor Augen hat. Kann der Kunde gleich bezahlen. Sieht er, ob das Teil im Lager liegt. Schreibt das Portal die Bestellung in Ihr ERP. Die Antwort ist dreimal nein. Das sind keine vergessenen Punkte auf einer Liste. Das ist eine bewusste Arbeitsteilung. Preis, Verfügbarkeit und die Entscheidung, was geliefert wird, bleiben bei Ihnen. Die Ansicht sorgt dafür, dass die Zeile das Teil benennt. Sie übernimmt nicht das Inkasso und nicht die Bestandsführung. Beides haben Sie schon.

Für Sie heißt das: weniger Rückfragen, richtige Teilenummern in jeder Anfrage, und das auf Basis der Explosionszeichnungen und Stücklisten, die Sie schon haben, gehostet in Deutschland. Wer die Grenzen als Mangel liest, sucht ein anderes Vorhaben. Wer sie als Entscheidung liest, kann prüfen, ob Partmira die Arbeit trifft, die heute schiefgeht. Diese Arbeit ist die Benennung. Sie ist nicht die Kasse.

Der Preis kommt im Angebot, nicht im Warenkorb

Die Anfrage, die der Kunde abschickt, hat keinen Preis und keinen Zahlungsweg. Sie verlässt das Portal als E-Mail oder als CSV. Ihr Innendienst macht daraus ein Angebot. Der Preis steht auf diesem Angebot. Auf der Zeichnung gilt: Preise auf Anfrage. Im Ersatzteil hängt der Preis an der Serie, an der Menge, an einem Mindesteinsatz in der Fertigung, manchmal an einem Rest, den Sie nur noch einmal haben. Eine Zahl auf dem Blatt wäre oft eine Zahl, die Sie danach erklären müssten.

Ein Shop würde die Zahl voraussetzen, bevor der Kunde den Knopf drückt. Er würde eine Zahlung einziehen, eine Quittung erzeugen und eine Regel für den Abbruch brauchen. Das ist ein eigenes Vorhaben. Partmira lässt es bewusst weg. Es gibt keinen Warenkorb, der zur Kasse wird. Der Knopf sendet eine Anfrage. Er löst keine Lieferung aus. Der Kunde an der Maschine benennt Position und Menge. Das Angebot kommt von Ihnen, an die Adresse, die er angegeben hat, mit dem Zahlungsziel, das Sie mit diesem Haus schon haben. Niemand kann später sagen, auf dem Bildschirm habe ein Preis gestanden, den die Kalkulation nicht kennt.

Kein Schreiben ins ERP

Das System, in dem bei Ihnen Aufträge entstehen, bleibt das System, in dem gebucht wird. Partmira schreibt dort nicht hinein. Das Portal legt keine Auftragsposition an, sie reserviert kein Lagerfach, sie eröffnet keinen Kunden, den es bei Ihnen noch nicht gibt. Die E-Mail oder die CSV ist die Übergabe. Ein Mensch liest die Zeile und legt den Vorgang dort an, wo Ihre Vorgänge leben.

Eine direkte Verbindung wäre ein eigenes Projekt: Felder, Rechte, Fehlerfälle, ein Lauf, den jemand beaufsichtigt. Dieses Projekt setzt eine Zeile voraus, die schon stimmt. Solange die Zeile aus einem Telefonsatz entsteht, würde die Verbindung den Satz nur schneller an die falsche Stelle schreiben. Die Datei ist langsamer und nachsichtiger. Ein Mensch sieht eine Serie, die es nicht gibt, bevor ein Beleg entsteht.

In der Datei stehen Serie, Baugruppe, Position, Teilenummer, Benennung und Menge. Die Menge ist die, die der Kunde gesetzt hat, nicht die verbaute Menge, still aus der Stückliste übernommen. Kundennummer, Kostenträger und Lagerort setzt der Mensch, der die Datei übernimmt. Diese Felder aus der Zeichnung zu füllen, wäre eine zweite Quelle neben Ihrem Stamm. Partmira baut diese Quelle nicht.

Keine geratene Teilenummer

Eine Position ohne Zeile in der Stückliste bekommt keine Teilenummer aus Ähnlichkeit, aus einem Nachbarblatt oder aus einer Schätzung, die "meistens trifft". Der Tipp schreibt nur, was Sie zugeordnet haben. Fehlt die Zuordnung, fehlt der Tipp, oder die Lücke ist für Sie sichtbar und für den Kunden noch nicht. Eine erfundene Nummer sähe in der Anfrage vollständig aus. Vollständig und falsch ist die teure Form, weil niemand mehr nachfragt.

Dasselbe gilt für die Benennung. Eine glatte Benennung, die nur das leere Feld füllt, nimmt der Kunde ernst. Er vergleicht sie mit dem Teil in der Hand. Stimmt sie zufällig mit dem Nachbarn überein, tippt er beruhigt die falsche Zeile. Lieber eine Position, die sich nicht antippen lässt, als eine Benennung ohne Halt in der Liste. Die Lücke ist eine Aufgabe für den, der freigibt.

Abgelöste Nummern sind etwas anderes. Die alte Nummer steht auf dem Blatt der Serie. Der Nachfolger ist eine Entscheidung Ihres Hauses. Beide dürfen sichtbar sein. Ob Sie das alte Teil, das neue oder beides anbieten, entscheiden Sie im Angebot. Ein stiller Tausch, der die alte Nummer verschwinden lässt, nimmt dem Kunden die Zahl auf seinem Gerät.

Keine Baugruppe vor Ihrer Freigabe

Der Kunde sieht eine Baugruppe, wenn Sie sie freigegeben haben. Vorher nicht. Ein hochgeladenes PDF ist ein Arbeitsstand. Markierungen können gesetzt sein, der Abgleich kann Lücken zeigen, und das Blatt ist für den Kunden trotzdem nicht da. Sichtbar wird es durch den Satz, den jemand bei Ihnen spricht: dieses Blatt, diese Serien, dieser Stand. Ohne diesen Satz gibt es nichts, was ein Tipp in eine Anfrage schreiben darf.

Das ist unbequem, wenn das Blatt fast fertig ist und eine Position noch auf der alten Teilenummer sitzt oder eine Serie noch auf den Nachbarstand zeigt. Der Kunde unterscheidet fast und fertig nicht. Er tippt, was er sieht. Die Freigabe bleibt bei Ihnen, weil Sie dieses Erwarten übernehmen. Andere Stationen dürfen fehlen. Der Kunde ruft dort an wie bisher. Er sieht keine Mischung aus fertigen und geratenen Positionen.

Fällt nach der Freigabe ein Fehler auf, nehmen Sie das Blatt zurück, korrigieren es und geben es neu frei. Der Kunde soll nicht erleben, dass die Position am Vormittag ein anderes Teil war als am Nachmittag. Der Stand, den er angetippt hat, muss zur Zeile passen, die bei Ihnen ankam.

Kein Bestand und keine Betriebsanleitung

Partmira sagt nicht, ob ein Teil liegt. Keine Ampel, keine Lagermenge, kein Lieferzeitsatz, den niemand für diese Serie geprüft hat. Verfügbarkeit ist eine Auskunft im Moment des Angebots. Davor ist sie eine Schätzung. Der Kunde plant den Halt danach. Die Farbe erzeugt die Mail, in der jemand die Farbe zitiert.

Preise auf Anfrage und Schweigen zum Bestand gehören zusammen. Preis und Termin fallen im Angebot, nicht auf dem Ballon. Der Ballon nennt die Position. Kennen Sie den Termin noch nicht, sagen Sie das im Angebot, in einem Satz, den ein Mensch verantwortet.

Die Explosionszeichnung ersetzt nicht die Betriebsanleitung und nicht die Sicherheitshinweise an der Maschine. Sie zeigt, welches Teil eine Position ist. Sie zeigt nicht, wie die Station freigeschaltet wird und welche Restenergie bleibt. Das steht in der Anleitung und in der Unterweisung. Wer einen Ballon trifft, ist dadurch nicht unterwiesen. Partmira liefert keine Ersatz-Anleitung.

Was Sie weiterhin selbst tun

Neben dem Portal bleibt eine klare Liste bei Ihren Leuten. Sie setzen den Preis im Angebot. Sie sagen, ob und wann das Teil verfügbar ist. Sie urteilen, ob eine abgelöste Nummer in dieser Serie noch geliefert wird oder der Nachfolger. Sie geben die Baugruppe frei und nehmen sie zurück, wenn das Blatt nicht mehr stimmt. Das Portal sammelt die Zeile. Es fällt diese Urteile nicht.

Außen liegt, was in der Beschreibung verloren geht: Serie, Baugruppe, Position, Teilenummer, Benennung, Menge. Die Menge hat der Kunde gesetzt. Die anderen Felder stammen aus dem Blatt, das Sie freigegeben haben. Vier Wochen bis zur ersten freigegebenen Baugruppe meinen diesen Schnitt für ein Blatt: Markierungen, Abgleich, Freigabe. Nicht die Kasse, nicht die Buchung, nicht das Archiv und nicht die Anleitung. Der weitere Umfang steht im Angebot, nachdem Sie das erste Blatt gesehen haben. In der Demo, bei der fiktiven Muster Maschinenbau GmbH und der VFS 400, ist nichts Ihr Lager und nichts Ihr Preis. Die Grenzen bleiben dieselben, wenn Sie eine Baugruppe danebenlegen, nach der wirklich gefragt wird.

Von Clemens Jonathan Schmid